DEUTSCHE UND GRIECHISCHE ERINNERUNGSKULTUREN: DIE NATIONALSOZIALISTISCHE OKKUPATION GRIECHENLANDS IM SPIEGEL DER LITERATUR

Informationen zur Lehrveranstaltung
TitelΓΕΡΜΑΝΙΚΕΣ ΚΑΙ ΕΛΛΗΝΙΚΕΣ ΜΝΗΜΕΣ: Η ΓΕΡΜΑΝΙΚΗ ΚΑΤΟΧΗ ΣΤΗΝ ΕΛΛΑΔΑ ΜΕΣΑ ΑΠΟ ΤΗ ΛΟΓΟΤΕΧΝΙΑ / DEUTSCHE UND GRIECHISCHE ERINNERUNGSKULTUREN: DIE NATIONALSOZIALISTISCHE OKKUPATION GRIECHENLANDS IM SPIEGEL DER LITERATUR
Titel in DeutschDEUTSCHE UND GRIECHISCHE ERINNERUNGSKULTUREN: DIE NATIONALSOZIALISTISCHE OKKUPATION GRIECHENLANDS IM SPIEGEL DER LITERATUR
CodeΛΠ_005
FakultätPhilosophische
AbteilungDeutsche Sprache und Philologie
Cycle / Level2. Magisterstudiengang
SemesterWinter/Sommer
CommonJa
StatusAktiv
Course ID600003396

Studienplan: PMS Glṓssa kai Politismós sto Germanófōno CΗṓro (2012-sīmera)

Registered students: 7
FachrichtungForm des KursbesuchsSemesterJahrECTS
GLŌSSOLOGIA-DIDAKTIKĪYPOCΗREŌTIKO KAT' EPILOGĪNWinter/Spring-9
LOGOTECΗNIA-POLITISMOSYPOCΗREŌTIKO KAT' EPILOGĪNWinter/Spring-9

Informationen zur Veranstaltung
Akademisches Jahr2019 – 2020
KurslehrdauerWinter
Faculty Instructors
Weekly Hours3
Class ID
600148076
Course Type 2016-2020
  • Wissenschaftlicher Fachbereich
Veranstaltungstyp
  • Persönliche Anwesenheit
Elektronischer Zugang zu Unterrichtsmaterialien
Erasmus
The course is also offered to exchange programme students.
Sprache
  • Deutsch (Lehre, Prüfung)
Allgemeine Kompetenzen
  • Anwendung des Wissens in der Praxis
  • Recherche, Analyse und Verarbeitung von Daten und Informationen mittels der Verwendung technologischer Medien
  • Anpassung an neue Situationen
  • Entscheidungsfähigkeit
  • Autonomes Arbeiten
  • Gruppenarbeit
  • Arbeit in einem internationalen Umfeld
  • Arbeit in einem multidisziplinären Umfeld
  • Produktion von neuen Forschungsideen
  • Planung und Projektmanagement
  • Respektieren von Vielfalt und Multikulturalität
  • Soziale, berufliche und ethische Verantwortung und Sensibilität gegenüber Geschlechterfragen
  • Kritik und Selbstkritik
  • Förderung des freien, kreativen und induktiven Denkens
Course Content (Syllabus)
Die gegenwärtige Finanzkrise Europas hat die Diskussion über die deutschen Reparationen an Griechenland wieder aufleben lassen. Dabei hat sich eine „asymmetrische Erinnerungen“ (so der Titel einer Tagung zu dieser Problematik) herauskristallisiert, denn die Gräueltaten der deutschen Besatzer sind nicht im nationalen Gedächtnis Deutschlands verankert, - im Gegensatz zum griechischen Gedächtnis. Das Seminar hat sich nun zum Ziel gesetzt die Literatur über die Deutsche Besatzung vor allem aus den deutschsprachigen Ländern zu untersuchen. Dabei zeichnet sich ab, dass sich kurz nach dem Krieg nur sehr wenige Autoren mit dieser Thematik beschäftigen haben, jedoch um die Jahrtausendwende eine verstärkte Auseinandersetzung über die nationalsozialistische Besatzung Griechenlands zu vermerken ist. Den theoretischen Rahmen bilden Theorien aus dem Gedächtnisdiskurs.
Schlüsselwörter
Erinnerungskultur, Deutsche Besatzung in Griechenland, Literatur
Lehrmaterialien
  • Buch
  • Audio
  • Interaktive Übungen
Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie
IKT-Nutzung
  • Einsatz von IKT in der Lehre
  • Einsatz von IKT in der Bewertung der Studierenden
Description
Power Point-Benutzung, sowohl für die Präsentationen des Dozenten, als auch für die der StudentInnen Kommunikation mittels e-mail, moodle
Unterrichtsorganisation
ActivitiesArbeitsbelastungECTSEinzelarbeitGruppenarbeitErasmus
Vorlesungen783.1
Rezeption/ Analyse von Texten622.5
Projekt602.4
Erstellen einer Arbeit / v. Arbeiten1004
Total30012
Bewertung der Studierenden
Description
aktive Teilnahme, Referat, schriftliche Hausarbeit
Beschreibung des Verfahrens
  • Schriftliche Prüfung mit Problemlösung (Endnote)
  • Sonstiges / Sonstige (Entwicklung)
Empfohlene Bibliographie
Weitere Bibliographie
Bibliographie Theoretische Texte Assmann, Aleida: Einführung in die Kulturwissenschaft. Grundbegriffe, Themen, Fragestellungen. Berlin: Erich Schmidt Verlag 2006. Assmann, Aleida: Erinnerungsräume. Formen und Wandlungen des kulturellen Gedächtnisses. München: Beck 2006. Assmann, Aleida: Generationsidentitäten und Vorurteilsstrukturen in der neuen deutschen Erinnerungsliteratur. Wien: Picus 2006. Assmann, Jan: Das kulturelle Gedächtnis. Schrift, Erinnerung und politische Identität in frühen Hochkulturen. München: Beck 1992. Birkmeyer, Jens (Hg.): Holocaustliteratur und Deutschunterricht. Perspektiven schulischer Erinnerungsarbeit. Hohengehren: Schneider Verlag 2008. Blasberg, Cornelia: Identitätsarbeit und/gegen Vergangenheitsbewältigung? Die dritte Generation nach dem Holocaust in der aktuellen Literatur. In: Birkmeyer (2008): 106-118. Blasberg, Cornelia: Geschichte als Palimpsest. Schreiben und Lesen über die ‚Kinder der Täter’. In: Deutsche Vierteljahresschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 76.3, September 2002: 464-95. Braese, Stephan (2005): Im Schatten der „gebrannten Kinder“. Zur poetischen Reflexion der Vernichtungsverbrechen in der deutschsprachigen Literatur der 90er Jahre. In: Caduff (2005):81-106. Brumlik, Micha: Trauerarbeit und kollektive Erinnerung. In: Manuel Köppen: Kunst und Literatur nach Auschwitz. Berlin: Erich Schmitt 1993:197-203. Butzer, Günter: Narration – Erinnerung – Geschichte: Zum Verhältnis von historischer Urteilskraft und literarischer Darstellung. In: Fulda, Tschopp (2002):147-172. Cavalli, Alessandro: Soziale Gedächtnisbildung in der Moderne. In: Assmann, Harth (Hg.) 1991: 200-210. Echterhoff, Gerald und Saar, Martin (Hg.): Kontexte und Kulturen des Erinnerns. Maurice Halbwachs und das Paradigma des kollektiven Gedächtnisses. Konstanz: UVK-Verl.-Ges. 2002. Erdheim, Mario: Das Unbewusste in der Kultur. Erinnern und Verdrängen als Themen der Kuturwissenschaften. In: Jaeger/ Rüsen (2004): 92-108. Erll, Astrid: Kollektives Gedächtnis und Erinnerungskulturen. Eine Einführung. Stuttgart, Weimar: Metzler 2005. Fulda, Daniel und Tschopp, Silvia Serena (Hg.): Literatur und Geschichte: ein Kompendium zu ihrem Verhältnis von der Aufklärung bis zur Gegenwart. Berlin, New York: de Gruyter 2002. Günter, Manuela: Shoah-Geschichte(n): Die Vernichtung der europäischen Juden im Spannungsfeld von Historiographie und Literatur. In: Fulda, Tschopp (2002): 173-194. Jaeger, Friedrich/ Rüsen, Jörn (Hg.): Handbuch der Kulturwissenschaften. Themen und Tendenzen, Band 3. Stuttgart, Weimar: Metzler 2004. Jarausch, Konrad H. u. Sabrow, Martin (Hg.): Verletztes Gedächtnis. Erinnerungskultur und Zeitgeschichte im Konflikt. Frankfurt/New York: Campus 2002. Kambas, Chryssoula und Mitsou, Marilisa (Hrsg.): Die Okkupation Griechenlands im Zweiten Weltkrieg: Griechische und Deutsche Erinnerungsliteratur. Köln, Böhlau: 2015 Kansteiner, Wulf: Menschheitstrauma, Holocausttrauma, kulturelles Trauma: Eine kritische Genealogie der philosophischen, psychologischen und kulturwissenschaftlichen Traumaforschung seit 1945. In: Jaeger/ Rüsen (2004):109-138. Korte, Karl-Rudolf und Weidenfeld, Werner (Hg.): Deutschland-Trend-Buch. Bonn: Verlag für Internationale Politik 2001. Mitscherlich, Alexander und Margarete: Die Unfähigkeit zu trauern. Grundlagen kollektiven Verhaltens. München: R. Piper & Co 1967. Nickel, Günther: „Bevor er Rabbi wurde, war er Antisemit“. Die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. In: Kritische Ausgabe 2/2004:6-14. Nünning, Ansgar: Von der fiktionalisierten Historie zur metahistoriographischen Fiktion: Bausteine für eine narratologische und funktionsgeschichtliche Theorie, Typologie und Geschichte des postmodernen historischen Romans. In: Fulda, Tschopp (2002): 541-570. Rüsen, Jörn und Jäger, Friedrich: Erinnerungskultur. In: Karl-Rudolf Korte und Werner Weidenfeld (Hg.): Deutschland-Trend-Buch. Bonn: Verlag für Internationale Politik 2001: 395-428. Simonis, Linda: Moderne Geschichtskonzepte im Spannungsfeld von Kontinuität und Diskontinuität. In: Fulda, Tschopp (2002): 123-146. Welzer, Harald: Das soziale Gedächtnis. Geschichte, Erinnerung, Tradierung. Hamburg: Hamburger Edition 2001. Welzer, Harald: Das kommunikative Gedächtnis. Eine Theorie der Erinnerung. München: Beck 2005. Zimmermann, Moshe: Täter-Opfer-Dichotomien als Identitätsformen. In: Jarausch, Sabrow (2002): 199-216.
Last Update
10-09-2019