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General Prerequisites
Der Kurs führt die Studierenden in kritische Literalität ein. Diese unterscheidet sich von der funktionalen Literalität. Sie ist verbunden mit der Entwicklung jener Fähigkeiten, die es SchülerInnen und zukünftigen BürgerInnen ermöglicht, in verschiedenen Kommunikationsumgebungen effektiv zu funktionieren, aber auch eine breite Palette von Texten kritisch zu produzieren. Die Betrachtung erfolgt sowohl auf Makro- als auch auf Mikroebene. Die Makroebene betrifft die vorherrschenden Literalitätspraktiken einer Sprachgemeinschaft. Die Mikroebene befasst sich mit dem „kritischen Sprachbewusstsein“, d.h. der Bewusstmanchung der SchülerInnen der unlösbaren ideologischen Bedeutungen in bestimmten Texten (z. B. dem rassistischen Sprachgebrauch in den Medien. Wir konzentrieren uns auf die Untersuchung von Darstellungen über Deutschland / Deutsche in Griechenland in einer Vielzahl von öffentlichen Diskurstexten (Zeitungen, Werbung, Fernsehen. Ein kritisches Bewusstsein für die ethnokulturellen Stereotypen, die Deutsch und Deutschland in Griechenland begleiten, ist besonders wichtig für die Lehrenden, die Deutsch als zweite Fremdsprache als Wahlfach an der griechischen Schule unterrichten.
Learning Outcomes
Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses können die Studierenden:
• die Grundkonzepte der kritischen Literalität verstehen
• kritische Diskursanalysewerkzeuge benutzen
• kritisch zwischen den sprachlichen Mechanismen der Texte und den ihnen innewohnenden ideologischen Bedeutungen unterscheiden
• Methoden der kritischen Diskursanalyse und der kritischen Literalität entwickeln, um die sozialen und ideologischen Parameter zu identifizieren, mit denen der Sprachgebrauch auf verschiedene soziale Praktiken in Beziehung steht
Course Content (Syllabus)
• Erklärung des Konzepts der Literalität
• Arten der Literalität (autonomes und ideologisches Modell, Multiliteralitäten, funktionale Literalität)
• Kritische Literalität und unterschiedliche Traditionen (pädagogisch, soziokulturell, sprachlich, ethnografisch)
• Literalitätspraktiken – im Fall von Unterschieden zwischen Schule und Zuhause
• Kritische Diskursanalyse als kritisches Ansatzinstrument
• Anwendung der Analyse kritischer Diskurse auf eine Vielzahl öffentlicher Diskurstexte für Deutsch / Deutschland in Griechenland
Weitere Bibliographie
Baynham, M. (2002). Πρακτικές Γραμματισμού (Μτφ. Μ. Αραποπούλου, επιμ. Ε. Καραντζόλα). Αθήνα: Μεταίχμιο.
Cook-Gumperz, J. (2008) (επιμ.). Η Κοινωνική Δόμηση του Γραμματισμού (Μτφ. Ε. Κοτσυφού, επιμ. Τ. Κωστούλη). Θεσσαλονίκη: Επίκεντρο.
Gee, J., Hasan, R., Luke, C., Wells, G. (2006). Γραμματισμός, Κοινωνία και Εκπαίδευση (Μτφ: Μαρία Αραποπούλου, επιμ. Α. Χαραλαμπόπουλος). Θεσσαλονίκη: Ινστιτούτο Νεοελληνικών Σπουδών-Ίδρυμα Μανόλη Τριανταφυλλίδη.
Στάμου Α.Γ., Πολίτης Π., Αρχάκης Α. (2016) (επιμ.). Γλωσσική Ποικιλότητα και Κριτικοί Γραμματισμοί στον Λόγο της Μαζικής Κουλτούρας: Εκπαιδευτικές Προτάσεις για το Γλωσσικό Μάθημα. Καβάλα: Εκδόσεις Σαϊτα.